Jetzt rührt sich was im Wahlkampf. Bei der gestrigen Podiumsdiskussion ging es teilweise ganz schön zur Sache (Thema Innenstadtkonzeption, oder “Plan B” zur 3. Startbahn), aber immer wieder gab es auch was zum Lachen (“…Jugendliche und andere Randgruppen” für mich das Zitat des Abends). Gestern gab es kaum Anhaltspunkte, welche Themen wohl auf den Tisch kommen und diskutiert werden. Das brachte sehr viel Spontanität und auch Unterschiede zur Geltung.
Interessant war aber vor allem, dass an diesem Abend das erste Mal eine “Wahlstimmung” im Publikum abgefragt wurde. So gab es zu Beginn 2 Wahlzettel, die einmal vorher und einmal nachher auszufüllen waren. Dass ich bei dem jüngeren Publikum punkten konnte, hatte ich geahnt, da ich ja von meinem Alter her relativ nahe an den jüngeren Generationen liege. Aber dass ich mit über 44 % schon fast einen Wahlsieg im ersten Wahlgang bekommen hätte, hat mich dann doch erstaunt und sehr gefreut. Wenn das bei der Wahl am 11. März ähnlich ist, dann kann ich mich nicht beschweren.
Aber bis dahin liegen noch ein paar Tage und noch einige Podiumsdiskussionen, Wohnzimmergespräche, Bürgerversammlungen und Infostände vor mir.
Bei den Organisatoren des Szenekulturforums, bei der Moderatorin, Martina Beils von der Rockantenne und bei Roman Rauschtat, der zu Beginn mit einem Rap uns Politikern die Leviten gelesen und das Publikum zum kritischen Auseinandersetzen aufgerufen hat, möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Das war eine wirklich tolle Veranstaltung gestern!

(Die Wahlergebnisse bei 52 abgegebenen Stimmen vor der Podiumsdiskussion)












